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Dr. Ludwig Watzal
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Tel.: 0171/2893746

Inhaltsverzeichnis

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2. Auflage vergriffen.
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Der bei der Unterzeichnung der "Oslo-Abkommen" beschworene "neue Nahe Osten" ist eine Fata Morgana geblieben. Der Friedensprozeß hat den Palästinensern nicht die ersehnte staatliche Unabhängigkeit, sondern verstärkte Repression gebracht. Das Buch bietet einen Überblick über den israelisch-palästinensischen Konflikt von der zionistischen Besiedelung des Landes bis in die Gegenwart.

Ludwig Watzal stellt erstmals den Friedensprozeß in seiner Komplexität dar. Seine Analyse sämtlicher Abkommen vermittelt ein differenziertes Bild der israelischen und der palästinensischen Gesellschaft.

Israel steht vor einer politischen, ethnischen und religiösen Zerreißprobe. Sein Besatzungsregime, die totale Zerstückelung der besetzten Gebiete sowie massive Verletzungen der Menschenrechte der Palästinenser durch Israelis und die palästinensische Autonomiebehörde haben zu einer zweiten Intifada geführt, die Gewalt und Terror eskalieren läßt. Einen Ausweg sieht Watzal nur in der Umsetzung aller den Konflikt betreffenden UN-Resolutionen und der Revision des israelischen Geschichtsverständnisses.
(Aufbauverlag).


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Inhaltsverzeichnis

0.

Vorwort
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I.

Zur Geschichte Palästinas und Israels
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II.

Der Friedensprozeß in Israel und Palästina
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III.

Die Menschenrechte der Palästinenser unter israelischer Besatzung und palästinensischer Autonomie
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IV.

Israel zwischen "jüdischer" Demokratie und fundamentalistischem Gottesstaat
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V.

Ausblick: Friede in Nahost ist möglich
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VI.

Chronologie des Nahostkonflikts
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VII.

Anmerkungen
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Aus den Buchbesprechungen

"Wer nachlesen möchte, was in Nahost alles falsch gelaufen ist, der ist mit Watzals Werk bestens bedient.", in: Saarbrücker Zeitung vom Februar 2002.

"Wertvolle Hilfen zum Verstehen der Tagesaktualität bietet der deutsche Journalist Ludwig Watzal. Er schildert detailliert, wo der gescheiterte Oslo-Friedensprozess von Anfang an seine Fehler und Probleme hatte und wie diese ihn unter der Regierung Sharon vollends zum Scherbenhaufen werden liessen.", in: Neue Luzerner Zeitung vom April 2002.

"Der israelisch-palästinensische Konflikt gehört zu den Dauerbrennern der internationalen Politik. Ihn durch einen Friedensprozess zu entschärfen, wenn nicht zu lösen, ist kläglich gescheitert. Die Befürworter dieses Friedensprozesses stehen vor den Trümmern ihrer Bemühungen. ... Der renommierte Nahostexperte Ludwig Watzal hat eine umfassende Analyse dieses 104jährigen Konfliktes vorgelegt. Wie bereits seine beiden anderen Bücher zeichnet sich das soeben erschienene durch eine überaus kritische Sichtweise aus, insbesondere was die Politik Israels betrifft. Der Autor räumt mit zahlreichen Tabus auf, die sich um die Geschichte Israels, seiner Politik und seinem Verhalten im internationalen System ranken. Dieses beherzte Vorgehen hat dem Autor nicht nur Freunde gemacht. ... Watzals Buch ist auf dem deutschen Buchmarkt eine Ausnahme. ... Diese Offenheit und der nüchterne Realismus machen das Buch zu einer spannenden Lektüre für jeden, der an Aufklärung interessiert ist. Für jeden politisch interessierten ein Muss; für jeden Israelfan ein besonderer Gewinn", in: Sicherheitspolitik, (2002) 4.

"Für die kritische Auseinandersetzung mit dem Nahen Osten liefert dieses Buch zahlreiche Facetten für die politische Diskussion. Es bietet einen detaillierten und faktenreichen Einblick in den Nah-Ost-Konflikt und ist nur weiterzuempfehlen!", in: FriedensJournal, (2002) 3.

"Ludwig Watzal gilt als exzellenter Kenner der Politik im Nahen Osten. Er hat bereits mehrere Bücher zu diesem Thema vorgelegt. Sein jüngstes Buch bietet einen Überblick über den israelisch-palästinensischen Konflikt von der zionistischen Besiedelung des Landes bis in die Gegenwart."... "Angesichts der aktuellen Ereignisse in Palästina kann sich Watzal hoher Aufmerksamkeit sicher sein. Das erhöht freilich auch die Verantwortung jedes Autors, insbesondere eines deutschen, der sich jetzt zu Wort meldet. ... Wird der Autor, der sich seit vielen Jahren als Kritiker der israelischen Besatzungspolitik auftritt und daher häufig einer pro-palästinensischen Haltung geziehen wurde und wird, dem auch selbst gerecht? Um es gleich vorwegzunehmen: Das Buch hat einige Schwächen, aber insgesamt auch einen großen Vorzug. An einigen Stellen soll dies erläutert werden. Es enthält leider zahlreiche Ungenauigkeiten und falsche Gewichtungen.", in: Deutschlandfunk - Politische Literatur vom 10. Juni 2002.

"The new book by Ludwig Watzal is another extensive and sober analysis of the conflict between Israel and the Palestinans. It is even more critical of Israel´s policy than die previous books. ... In my opinion this book is the most comprehensive and well-based study about the Palestinian-Arab-Israeli relations, the situation in Israel and in Palestine and the Oslo Accords, that ever appeared in Germany. This very interesting and well-written and documented book is based on very rich and differentiated sources, many of them quite new in Germany, making it especially important and significant. But also for the English-speaking world the book gives deep insights into the policy of Israel which is usally not mentioned in the United States. The book is highly recommended and an eye-opener for everyone who supports Israel uncritically.", in: The Jerusalem Times vom April 2002.

"Seit langen wirbt Ludwig Watzal für mehr ´Normalität` in den deutsch-israelischen Beziehungen. Ein kritischer Blick auf Israel sei geboten, ausgehend von einer neuen Perspektive auf die Geschichte des Zionismus. ... In einer Zeit, in der die israelische Politik gegenüber den Palästinensern immer schwerer zu vermitteln ist und viele nach einer fundierten Untermauerung ihres Unbehagens an der Regierung Sharon suchen, wird Watzals Feinde des Friedens viele Leser finden ... Spannend liest sich bei Watzal das Kapitel über den Friedensprozess, wenn wie im Zeitraffer die Ereignisse zwischen 1993 bis Sommer 2001 vorüberziehen ... Seine Urteile stützen sich auf ein Geschischtsbild, in welchem die ´ethische Legitimität` des Zionismus als ´kolonialistischer` Bewegung von vornherein fraglich ist und Israel als jüdischer Staat qua definitionem alle nicht-jüdischen Bürger diskriminiert. ... Der böseste Trieb einer Art sollte nie als ihr Ganzes genommen werden", in: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, (2003) 1+2.

"Watzal ist eine Studie gelungen, über die sich der Wissenschaftler freuen wird, denn wohl kaum wird man eine ähnlich umfang- und kenntnisreiche Analyse des so genannten Friedensprozesses in der deutschen Publizistik finden, doch liegt ihr besonderer Wert in der transparenten und verständlichen Analyse, die auch und gerade Lesern, die sich mit diesem Thema noch nicht befasst haben, einen fundierten Einstieg in die jüngste palästinensisch-israelische Geschichte erlaubt.", in: Nahost.de, Mai 2002.

"Worum es Watzal in seinem letzten Buch wirklich geht, darüber sagt bereits der Titel einiges aus: ´Feinde des Friedens` ist eine klare Zuweisung der Verantwortung für das Scheitern des Friedensprozesses im Nahen Osten, vor allem seit der Prinzipien-Erklärung von Oslo 1993. ... Watzal - und dies trägt maßgeblich zur Ausgewogenheit der Sicht bei - sieht Feinde des Friedens eben auch im palästinensischen Lager. ... Watzal geht es nicht um vorgefertigte Meinungen, sondern um Sachverhalte. Dort, wo andere Zuflucht zu Unterstellungen, Vermutungen und Schlagworten suchen, hält sich der Autor an harte Fakten, verifiziert Aussagen und unbestreitbare Tatsachen. Unbequeme zumeist. ... Was der Autor hier zusammenträgt, verdient allerdings größte Aufmerksamkeit. Akkurat werden zwei Mythen seziert, die sich noch immer hartnäckig halten: zum einen, Oslo hätte als Selbstläufer zum Frieden führen können; zum anderen, in Campf David habe Arafat aus lauter Sturheit das großzügige Angebot des israelischen Ministerpräsidenten Barak, über 90 Prozent der besetzten Gebiete zurückzugeben, ausgeschlagen. Das Gegenteil trifft zu. Was dem PLO-Chef weiland vorgelegt wurde, wäre durch die Unterschrift Arafats zu einem palästinensischen Versailles geraten. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge und der Militäraktion ´Schutzwall` von Regierungschef Sharon gegen die palästinensische Autonomie biete ´Feinde des Friedens`eine höchst authenische Erläuterung der Ursachen des Geschehens. Und eine klare Absage an die landläufige Behauptung, die Akzeptierung palästinensicher Rechte sei a priori ein antisiraelischer Akt.", in: Leipziger Volkszeitung vom April 2002.

"Der Nahe Osten ist in Aufruhr. ... Wer jenseits der aktuellen Schrecken mehr wissen möchte über tiefere Ursachen der heutigen Gewalt, für den ist das Buch von Ludwig Watzal eine aufschlussreiche Lektüre.", in: Der Tagesspiegel vom März 2002.

"Watzal gehört zu den wenigen Publizisten, die die 1993 in Washington unterzeichnete "Prinzipienerklärung über vorübergehende Selbstverwaltung" nicht euphorisch als Grundlage für eine Aussöhnung feierten. Seine These, dieses Abkommen "legalisiere" die Okkupation, hat sich bestätigt. ... Seine Studie ist eine differenzierte Analyse des israelisch-palästinensischen Konflikts und des so genannten Friedensprozesses. Ein Basisbuch für alle, die die Hintergründe des Konfliktes kennen lernen und verstehen wollen - auch insbesondere für die bundesdeutschen Politiker.", in: epd Entwicklungspolitik vom April 2002.

"Der Autor räumt gründlich mit dem gerade in Deutschland immer wieder gefütterten Vorurteil auf, die Israelis seien seit der Gründung ihres Staates stets die Opfer ihrer - bis zum Frieden mit Ägypten und Jordanien immer - insgesamt böswilligen arabischen Nachbarn gewesen. ... Der Autor zeigt, dass Israel nicht immer das unschuldige Opfer war und ist und warum seine Politik gegenüber den Palästinensern von diesen als Staatsterror empfunden werden muss.", in: Das Parlament vom April 2002.

"Ludwig Watzals Buch ist ein engagierter Versuch, den palästinensisch-israelischen Konflikt aus seiner Entstehungsgeschichte zu analysieren. ... Der historische Abriss bietet Interessantes, weil sich Watzal hier auf die Werke sogenannter Postzionisten stützt. ... Der Autor geht auch mit der palätinensischen Führung unter Arafat hart ins Gericht. ... Watzal sieht unter den obwaltenden Bedingungen kaum reale Möglichkeiten, den Konflikt zu regeln. ... Am Ende plädiert der Autor für einen gerechten Frieden, für ein Minimum an Gerechtigkeit gegenüber den Palästinensern", in: Freitag, November 2001.

"Watzal zieht eine pessimistische Bilanz der Nahostpolitik der letzten acht Jahre. Er beginnt mit konzentrierten Exkursen über den Zionismus, die Vorgeschichte und Geschichte des Staates Israel. ... Der Hauptteil des Buches widmet sich dem ´Friedensprozess`, den man heute tatsächlich nur noch in Anführungszeichen setzen mag. ... Watzals sehr detaillierte Untersuchung der Barak-Vorschläge entzaubert den Camp-David-Mythos. ... Watzal beschreibt eindrücklich die Menschenrechtsverletzungen sowohl durch die israelische Besatzungsmacht als auch durch die palästinensische Autonomiebehörde. ... Dass die Bilanz negativ ausfallen muss, ist nicht verwunderlich, geht man den tatsächlichen Intentionen der Akteure auf den Grund. ... Das Schlusskapitel trägt die nach alledem überraschende Überschrift "Frieden in Nahost ist möglich". Watzal nennt dafür die Voraussetzungen. ... Nicht nur von der Einstellung des Widerstandes der Palästinenser seien Fortschritte abhängig, sondern auch davon, dass Israel das kolonialistische Siedlungsabenteuer beendet.", in: Neues Deutschland, Dezember 2001.

"An Literatur zum israelisch-palästinensischen Konflikt scheint hierzulande kaum Mangel zu herrschen. Vieles von dem jedoch zeichnet sich durch Oberflächlichkeit aus. ... Von anderem Zuschnitt ist Ludwig Watzals neues Buch. ... Der Wert dieses Buches liegt vor allem in der genauen Dokumentation und Analyse des sogenannten Friedensprozesses, die man in dieser Ausführlichkeit wohl kaum in einer anderen deutschsprachigen Publikation findet. ... Die Bilanz des Friedensprozesses fällt bei Watzal negativ aus. ... Watzals sehr detaillierte Untersuchung der Barak-Vorschläge entzaubert den Camp-David-Mythos. Watzals Schlusskapitel trägt die überraschende Überschrift "Frieden in Nahost ist möglich". Obwohl es unter den gegenwärtigen Bedingungen kaum reale Chancen für die Konfliktregelung zu geben scheint, will er sich mit einer solchen Perspektive nicht abfinden. Er nennt Voraussetzungen wie eine ideologische Umorientierung in Israel. ´Der Friedensprozess à la Oslo ist gescheitert und sollte auf dieser Grundlage auch nicht fortgesetzt werden.` Dies ist die pessimitische Bilanz, die Ludwig Watzal am Schluss seines Buches zieht", in: Inamo, Nr. 29, 2002.

"Angesichts der Dominanz der israelischen Position in den westlichen Medien bietet das kompetente, faktenreiche und engagierte Buch Watzals eine Vielzahl von Informationen, die es ermöglichen, sich ein umfassendes, beiden Seiten gerecht werdendes Bild des Konflikts zu machen.", in: Öffentliche Bibliotheken in Bayern (ÖBiB), 2/2002.

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