Inhaltsverzeichnis

Buchbesprechungen



Mit der Unterzeichnung des Gaza-Jericho-Abkommens am 4. Mai 1994 gibt es jetzt erstmals einen Hoffnungsschimmer auf Frieden im Nahen Osten.

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern aber ist damit nicht einfach beendet. An einer Vielzahl von aktuellen Beispielen macht Ludwig Watzal deutlich, dass es einen dauerhaften Frieden erst geben wird, wenn Israel dem palästinensischen Volk Gerechtigkeit auf allen Ebenen widerfahren lässt und seine Menschenrechte achtet.

Erstmals wurden in dieser Studie die israelischen Menschenrechts- verletzungen an den Palästinensern in diesem Umfang in deutscher Sprache analysiert und dokumentiert. (392 Seiten)


Sie können das Buch als PDF-Datei komplett oder kapitelweise downloaden.

PDF-Version (komplett, 1.4 MB)


Inhaltsverzeichnis

0.

Danksagung, Inhaltsangabe, und Vorwort
Download Kapitel (PDF, 23 KB)

I.

Frieden in Israel und Palästina? Eine Einführung
Download Kapitel (PDF, 47 KB)

II.

Vom Zionismus zur palästinensischen Teilautonomie
Download Kapitel (PDF, 135 KB)

III.

Völkerrecht und besetzte Gebiete
Download Kapitel (PDF, 124 KB)

IV.

Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierungen
Download Kapitel (PDF, 854 KB)

V.

Menschenrechtsorganisationen in Israel und den besetzten Gebieten
Download Kapitel (PDF, 75 KB)

VI.

Menschenrechte - Gerechtigkeit - Frieden: Ein Ausblick
Download Kapitel (PDF, 20 KB)

VII.

Glossar, Anhang, Literturverzeichnis, Namensregister
Download Kapitel (PDF, 144 KB)




Aus den Buchbesprechungen

"Kritiker Israels sind leicht dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt. Ein solcher Antisemitismusvorwurf geht aber bei diesem Buch völlig ins Leere. Dieses Buch, das so gar nicht in die politische Landschaft zu passen scheint, ist provokant, herausfordernd und stimmt nachdenklich zugleich. Eine Pflichtlektüre für die politische Klasse in diesem Land. Peter Glotz sagte zu Recht bei der Vorstellung dieses Buches in Bonn: `Watzals Buch ist inopportun, wichtig und mutig. Viele Deutsche sollten sich diese Lektüre antun!`", in: Internationale Politik und Gesellschaft, 2/1995.

"Nach der Lektüre des Buches ist man erschüttert. Es ist unfassbar, dass eine Demokratie wie Israel zu einem solchen Ausmaß an Menschenrechtsverletzungen fähig ist, ohne dass die Weltgemeinschaft etwas dagegen unternimmt.", in: Politische Studien, 1/1995.

"Der Autor hat sich mit der zweifellos einseitigen Sichtweise in seiner Darstellung bereits harte Kritik zugezogen. Sie ist insofern nicht berechtigt, als Watzal offensichtlich nicht mehr wollte, als die von Israel begangenen Menschenrechtsverletzungen nach Art und Weise gegliedert darzustellen.", in: Neue Zürcher Zeitung, März 1995.

"Wer sich ein umfassendes Bild über die Menschrechtssituation in Israel und in den besetzten Gebieten machen möchte, sollte sich gerade als Deutscher diese Literatur antun.", in: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 1/1995.

"The appearence of the book – which was widely reviewed and largely acclaimed – in Germany has a spezial significance, for in that country, whoever dares to criticize Israel is immediately branded as an anti-Semite. This is a courageous and timely book, an I warmly recommend it.”, in: News from within, 10/1995.

"Frieden ohne Gerechtigkeit ist ein mutiges Buch, mit dem sich Autor und Verlag böser Kritik aussetzen werden.”, in: Frankfurter Rundschau, Januar 1995.

"Watzal schreibt fundiert und sensibel, stellt aber an den Leser hohe Ansprüche, vor allem setzt er tiefe Kenntnis der Geschichte des Konfliktes voraus. Sein Buch ist kein Pamphlet.", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, November 1994.

"The author had the courage to reveal the truth.", in: The Jerusalem Times, Juli 1995.

"Dass ein Deutscher den Mut hatte, dies alles zu Papier zu bringen, ohne auch nur den leisesten Verdacht des Antisemitismus aufkommen zu lassen, gehört zu der wahren Leistung des Autors. Dem politischen Bonn sei es als Pflichtlektüre empfohlen.", in: Universitas, 6/1995.

"Das Buch des Bonner Redakteurs war überfällig.... Dieses Buch ist zur Aufklärung bitter notwendig.", in: Die Zeit, Februar 1995.

"Der Autor legt mit seinem Buch die bisher wohl gründlichste deutschsprachige Untersuchung der israelischen Menschenrechtsverletzungen seit der Besetzung palästinensischer Gebiete im Jahre 1967 vor.", in: General-Anzeiger, November 1994.

"In sum, this book is outstanding. Watzal has had the courage to reveal the truth. This is the only way for a just peace and a true reconciliation between the Palestinians and the Israeli peoples to advance. This timely book is a must read for the political elite of the United States.", in: Journal of Palestine Studies, 104 (1997) 4.